In meiner Therapie- als auch Coaching- und Beratungsarbeit lasse ich - wenn es passt -  den provokativen Stil mit einfließen.

 Was bedeutet "Provokativer Stil" ?

Der Provokative Stil ist ein Gesprächsformat, das vor allem mit Humor und Provokation im Sinne von liebevoller Herausforderung arbeitet. 

In den Gesprächen wird die selbstschädigende Sicht des/r Klienten/in aufgegriffen, in vielerlei Hinsicht humorvoll karikiert und übertrieben wiedergegeben. Die Idee dabei ist, Ratsuchende so zu provozieren, dass ihr Widerspruchsgeist geweckt und Selbstverantwortungsgefühle aktiviert werden, um zu eigenen konstruktiven Lösungsansätzen zu gelangen.

Die Basis für diese Arbeit bildet eine gute Beziehungsebene zwischen mir und Ihnen und das Schaffen einer emotionalen Beteiligung beim Provozieren. Wer über sein eigenes Problem lachen kann, hat bereits Distanz zu diesem, was wiederum bedeutet, dass sich Handlungsalternativen eröffnen.

Der Provokative Stil hat seine Wurzeln in der vom amerikanischen Therapeuten Frank Farrelly entwickelten Provokativen Therapie. Noni Höfner aus dem Deutschen Institut für Provokative Therapie leitete daraus den Provokativen Stil ab und verbreitete diese Methode in Deutschland.

 

Grundsätzlich laufen bei mir Gepräche klientenzentriert (nach C. Rogers) ab. Diese Methode kommt aus der humanistischen Psychologie und spiegelt sich in meiner inneren Haltung dem Klienten gegenüber, die sich aus den drei Grundhaltungen dieser Methode ergibt:

Bedingungslose positive Zuwendung: 

Diese Grundhaltung beschreibt das Akzeptieren, die Anteilnahme oder Wertschätzung gegenüber Ihren Gefühlen und Äußerungen ohne Wertung und Vorurteil meinerseits.

Empathie:

Hier ist das einfühlende Verstehen, das nichtwertende Eingehen gemeint. Hierbei wichtig ist die

Kongruenz:

Damit ist die Transparenz, Echtheit und Unverfälschtheit  meiner Person Ihnen gegenüber gemeint.

 

Was versteht man unter Tansaktionsanalyse:

Die Transaktionsanalyse (TA) wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von dem amerikanischem Psychiater Eric Berne begründet und wird bis heute weltweit modifiziert, angereichert und weiterentwickelt.

Die TA entstammt der Tiefen- und humanistischen Psychologie und stellt theoretisch fundierte, durchweg sehr anschauliche, psychologisch lebensnahe Konzepte zur Verfügung, mit denen Menschen sich selbst und andere bezüglich ihrer erlebten Wirklichkeit reflektieren, analysieren und bei Bedarf verändern können.

TA integriert Gedankengut aus der Tiefenpsychologie, Gestalttheorie, Verhaltenstherapie und aus systemischen Ansätzen. 

UA-42122948-1 UA-42122948-2